In der modernen technik-abhängigen Zeit, in der wir leben, ist es fast undenkbar ohne Barcodes auskommen zu müssen. Seit bereits über 30 Jahren helfen diese Codes, Eingabefehler von Daten zu vermeiden und Vorgänge in den Betrieben zu beschleunigen. Auch spielt der Einsatz von Barcodescannern eine wichtige Rolle bei der Kosteneinsparung in Firmen, da Arbeitskräfte eingespart werden können. Ein Barcodescanner hat die Aufgabe, das dargestellte Bild der Barcodestriche einzulesen. Normalerweise erkennt ein Scanner vorliegendes oder nicht vorliegendes Licht in den Zwischenräumen des Barcodes. Er wandelt diese Angaben in ein elektrisches Signal, das daraufhin in geeignete Daten für den Computer umgewandelt wird.
Die gebräuchlichsten Technologien der Scanner sind Laser, CCDs und Kontaktstifte. Neuerdings kommen auch immer mehr Geräte in Einsatz, die der linearen Bilderfassung dienen. Für die privaten Bedürfnisse kommen USB-Barcodescanner zum Einsatz, da es sie als CCD- oder Laserscanner recht kostengünstig zu erwerben gibt. Alle haben aber die gleiche Aufgabe: Barcodes lesen. Allerdings hat jede dieser Scannerarten gewisse Vor- oder Nachteile. Keine der hier genannten Arten ist jedoch für alle Einsätze gut geeignet.
Der Laserscanner ist wohl der am häufigsten verwendete. Ihn gibt es als Handscanner und als stationären Scanner (z.B. Kassensysteme der Geschäfte). Seine Vorteile liegen klar auf der Hand: Er ist leicht anzuwenden und auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen ist das Einscannen möglich. Außerdem können diese Scanner verschiedene Dichten der Codes lesen. Ein großes Plus ist auch noch die Fähigkeit, dass der Scanvorgang ohne Berührung stattfindet, dadurch werden keine Etiketten abgenutzt. Zusätzlich können Codes, die sich auf Glas oder rauen Oberflächen befinden auch gelesen werden. Nachteile dieser Scannerart: Ihre Technologie ist sehr empfindlich. Fällt ein Laserscanner einmal herunter, kann es sein, dass er schnell beschädigt ist. Zudem ist er im Verhältnis zu anderen Scannerarten relativ teuer.
Ein CCD-Scanner nimmt den Code durch Leuchtdioden auf, indem er diesen mit der gesamten Breite des Gerätes anleuchtet. Eine Kopie des Codes wird dann an Fotozellen übertragen. Darauf werden die aufgelesenen Informationen per Dekoder umgewandelt. CCDs sind kinderleicht anzuwenden, haben eine hohe Sicherheit beim Lesen und erfassen Barcodes schnell. Der Abstand zum Code darf aber nicht groß sein, und 2-D Codes können nicht gelesen werden – das sind die Nachteile.
Scanner, die mit einem USB-Anschluss ausgestattet sind, brauchen nur sehr selten einen Treiber. Sie laufen nach dem Anschluss an den Computer von selbst. Dies ist äußerst einfach und besonders für den privaten Gebrauch sehr praktikabel. Dadurch lassen sich Bücher-, DVD- oder CD-Sammlungen recht praktisch katalogisieren. Ebenso lassen sich Verbraucherportale im Internet recht zielführend für Preisvergleiche oder Produktinformationen nutzen. Die eingelesenen Daten können am Computer z.B. mit Excel oder Access aufgelistet werden. Die gängigsten Scanner werden häufig vom System erkannt und somit ist eine komplizierte Konfiguration unnötig. Einfach Scanner mit Computer über USB-Kabel verbinden und die Software öffnen, in die die eingescannten Daten übermittelt werden soll, schon kann man scannen. Ein Barcodescanner kann also auch für den Privatgebrauch eine praktische Sache sein. Und bei Preisen ab 30 – 35 Euro sind sie mittlerweile auch für die private Nutzung erschwinglich. Wünscht man qualitativ hochwertigere Produkte, steht hier eine große Auswahl an Modellen zur Verfügung.
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